LAULENTINIUS WILBERT
Laulentinius Wilbert – Ein Weg aus der Not
Laulentinius Wilbert ist ein 15-jähriger Junge, der mit Spina bifida geboren wurde. Er lebt mit seiner Mutter und drei Geschwistern im Dorf Magata im Distrikt Muleba.
Kurz nach seiner Geburt verließ der Vater die Familie – aus Angst vor den Behandlungskosten und den übrigen Lasten der Versorgung eines Kindes mit Behinderung. So blieben alle vier Kinder allein in der Obhut ihrer Mutter, die selbst in großer Armut lebte.
Durch die Aufklärungsarbeit von MDREO in der Gemeinschaft – unterstützt durch das Engagement örtlicher Führungspersonen – wurde Laulentinius’ Mutter von einem ehrenamtlichen Helfer des Dorfes an die zuständigen Stellen verwiesen, damit sie weitere Unterstützung erhält. Nach der Aufnahme in das Programm übernahm MDREO zunächst die Behandlungskosten, sodass Laulentinius bis heute monatlich das Regionalkrankenhaus Chato für seine medizinische Versorgung aufsuchen kann.
Darüber hinaus erhielt die Familie Nahrungsmittelhilfe, Hygieneartikel, Kleidung sowie psychosoziale Begleitung, um ihre schwierige Lage besser bewältigen zu können.
Um die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Familie nachhaltig zu stärken, stellte MDREO der Mutter ein Startkapital von 250.000 TSHS zur Verfügung. Damit baute sie einen kleinen Handel mit Rohkost auf. Heute ist sie selbstständig erwerbstätig, und die erwirtschafteten Gewinne tragen maßgeblich dazu bei, den Grundbedarf der Familie zu decken – von ausreichender Ernährung und Kleidung bis hin zur Schulbildung der Kinder.







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